Mitsuya-Kai

MITSUYA-KAI Freiburg

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24. Januar 2019


Das neue Homepagestyling geht online. Viel Spaß damit!

19. Januar 2019


Der Lehrgang mit Andi Kubik hatte an diesem Tag stattgefunden.
Car

11. Dezember 2018


Wir haben die Trainingszeiten ein wenig erweitert: jetzt ist das Training Dienstags von 17:30 bis 19:30 Uhr!


Unser Training

Trainingzeit

Wochentag Was Zeit
Dienstag Karate 17:30 - 19.00 Uhr
Dienstag Kobudo 19:00 - 19:30 Uhr

Trainingsort

Sporthalle der Mooswaldschule
Am Schneckengraben 14
79110 Freiburg

Wenn Ihr im Schneckengraben rechts die Schule seht, geht links ein Fußweg zur parallelen Straße "Am Vogelbach".
In diesem Fußweg befindet sich der Eingang zur Sporthalle.

Trainer

Christian Manz

3. Dan Karate, 2. Dan Kobu-Do

Ich begann 1987 aufgrund einer Zeitungsanzeige unter Sensei Mimmo beim TSV Ludwigsburg mit dem Shito-Ryu Karate. Etwa ein Jahr später besuchte ich einen Lehrgang mit Soke Hayashi. Die Geschmeidigkeit, die Präzision der Techniken die Soke Hayashi auf diesem Lehrgang demonstrierte beeindruckten mich sehr stark. Dieser Lehrgang war für mich so prägend, dass es für mich klar war: Karate für den Rest meines Lebens zu trainieren. Christian Manz (rechts) zusammen mit Sensei Mimmo auf dem Sommercamp 2009 Als ich Ludwigsburg wegen des Studiums verlassen musste, legte ich eine kurze Karatepause ein. Aus beruflichen Gründen verschlug es mich dann nach Freiburg, wo ich mein Karatetraining wieder aufnahm, diesmal im Shotokanstil, weil in Freiburg kein Shito-Ryu angeboten wurde.

Nach und nach wurde mir bewusst, welche Schätze von Sensei Mimmo und Soke Mitsuya bewahrt und vermittelt werden. Ab 2000 führte für mich persönlich kein Weg mehr daran vorbei, wieder zurück zum Ursprung meines Karate zu gehen.

Seitdem begebe ich mich regelmäßig zum Training in mein altes Dojo nach Ludwigsburg und besuche die Lehrgänge von Soke Mitsuya. Die Chance bei diesen Meistern zu trainieren bringt mein Karate mit jeder Stunde weiter und bereichert auch mein Leben. Domo arigato gosaimashita!

Im Sommer 2015 entschied ich mich dann eine eigene Karateabteilung in einem Freiburger Budo-Club zu etablieren. Aber auch hier versuche ich die Vorgaben und Prinzipien wie ich sie über die Jahre von Soke gelernt - und bei Mimmo ständig vertieft habe, weiterzugeben.

Ich übte mich auch mehrere Jahre in Tenshinsho Jigen Ryu Kobudo, Muso Jikiden Eishin Ryu Iaido, Combat-Arnis und Aikido. Weitere Dan-Grade besitze ich im Shotokan-Karate und im Iaido.

2014 auf dem Springcamp

Während eines Japan-Aufenthalts hatte ich die Möglichkeit, bei verschiedenen japanischen Meistern unterschiedlicher Stilrichtungen zu trainieren. Aber die Eleganz, Schnelligkeit und Präzision von Soke Hayashi und Soke Mitsuya bleibt unerreicht und wird mein Karateleben weiter bereichern.

Trainingsvoraussetzungen

Das Trainingsalter sollte zwischen 18 und 85 Jahren liegen.

Ein einfacher Trainingsanzug genügt.

Vorbeischauen und mitmachen. Vier Trainingseinheiten sind absolut unverbindlich!

Termine

Monat Tag Wo Was
Februar 23./24. Marbach am Neckar Lehrgang mit Soke Mitsuya
März 30./31. Ludwigsburg Prüfungsvorbereitung mit Mimmo
April 05.- 07. Hotton/Belgien Meeting mit Soke Mitsuya
Mai/Juni 30.05 bis 02.06. Freiberg am Neckar Spring-Camp
Juli 13. Ludwigsburg Lehrgang mit Mimmo und Albrecht Pflüger
September 20. - 22. Terrasini Sizilien/Italien Mitsuya-Kai Summit 2019
Oktober 19./20. Ludwigsburg Prüfungsvorbereitung mit Mimmo
November 09./10. Marbach am Neckar Lehrgang mit Soke Mitsuya

Unsere Lehrer

Soke Teruo HAYASHI

10. Dan

(21. Oktober 1924 - 24. September 2004)

Soke Teruo HAYASHI war einer der größten und berühmtesten Meister des modernen Karate. Er war Träger des 10. Dan und Gründer der Stile des Hayashi-Ha-Shitoryu Kai (Karate) und Japan Kobudo Kenshin-Ryu Kai (Kobudo). Sein Stil ist das Ergebnis einer über 50-jährigen Erforschung und Weiterentwicklung der zahlreichen Karatestile aus Okinawa und Japan, die Hayashi Soke während seines erstaunlichen Lebens untersucht hat. Startend in Osaka, Japan, dem Geburtsort des Shito-Ryu, studierte Hayashi Souke unter KOSEI Kuniba, leitender Schüler des Shito-Ryu Gründers MABUNI Kenwa. Hayashi Soke Teruo Hayashi Soke studierte nur kurz unter Mabuni, seinen täglichen Unterricht bekam er aber von Kuniba. Es dauerte nicht lange, dann hatte Osaka dem jungen Hayashi mit seiner gesammelten Erfahrung nicht mehr zu bieten. Sicherlich gab es viele Kata zu lernen, und die Technik kann nie vollendet sein, aber was der junge Hayashi am Meisten wollte, waren neue Herausforderungen, neue Gesichter mit denen er sich im Kumite messen konnte. Auch kannte er die Karate-Geschichte. Karate stammt aus Okinawa. Seine Lehrer kamen aus Okinawa. Seiner Lehrer Lehrer kamen aus Okinawa. Er muss nach Okinawa gehen! So kam es, dass Hayashi Teruo, ein junger Mann mit viel Ehrgeiz, sich anschickte, die Welt, seine Gegner und sich selbst zu meistern.

Hayashi suchte sich die Dojos, in denen er studieren wollte ein einer Art aus, die dem Westler als ein wahnsinnig erscheint. Er spazierte in die Dojo und forderte den Sensei zu einem Kampf heraus. Das erzürnte natürlich jeden anwesenden Schüler, und sie würden auf einer Chance beharren, dem Jungen selbst eine Lehre zu erteilen, bevor ihr geliebter Sensei sich dazu herablassen würde eine Herausforderung eines Emporkömmling anzunehmen. Diese Praxis nennen einige tapfer, die anderen schlicht dumm; dabei ist es wirklich eine angesehene Tradition zu damaliger Zeit in der japanischen Kultur und der Kultur Okinawas. Das ist als Dojo Yaburi (Herausforderung) bekannt. Obwohl es nicht oft praktiziert wurde in diesen Tagen, war es wirklich allgemein üblich als Hayashi ein junger Mann war. Die Funktionsweise war einfach. Der Mann, der die Herausforderung gab, musste zuerst mit dem niedrigsten Schüler des Dojo kämpfen. Wenn der Herausforderer den Schüler besiegte, wird ihm das Recht gewährt, mit dem nächst niedrigen Schüler zu kämpfen und so weiter, bis der Herausforderer besiegt wird oder den Senpai des Dojo (ältester und erfahrendster Schüler) besiegt hat. Dann und nur dann ist es ihm erlaubt, den Sensei selbst herauszufordern. Aber es wird ihm gewöhnlich das Recht erteilt, Zeit und Platz als eine Belohnung für seine vorherigen Anstrengungen zu wählen.

Hayashi wurde berüchtigt für diese Praxis, und als weiteres Ergebnis sehr gut im Kumite. So sehr, dass viele Dojo sich vollständig weigerten seine Herausforderungen anzunehmen und sie ließen ihn nicht einmal das Dojo betreten. Es gab natürlich auch diejenigen welche die Herausforderung annahmen. Wenn Hayashi in einer dieser Schulen geschlagen wurde, blieb er und bat um Ausbildung. Nun, was lernte er von denen, die er geschlagen hatte? Auf diese Weise bemühte er sich nicht nur um reines Wissen, sondern auch um den Respekt der Leute auf Okinawa.

Als Ergebnis seiner Hartnäckigkeit konnte Hayashi viel Erfahrung auf Okinawa sammeln. Seine wichtigsten Lehrer auf Okinawa waren CHOTOKU Nagamine und NAKAIMA Kenko. Von CHOTOKU Kyan lernte er die Kate beider Abstammungen, sowohl die aus Shuri wie auch die in Tomari geübten. Diese kata betonen die langen, geradlinigen Stellungen, sowie schnelle Bewegung zwischen den Stellungen. Von diesem Meister lernte Hayashi die Kata des weißen Kranich, Hakkaku. Soke Teruo Hayashi Von Nakaima Sensei lernte Hayashi eine im Dunkeln gehaltene Familienkunst namens Ryuei-Ryu. Dieser Stil ist ein südlicher-TigerStil aus China, der vier Generationen vor Hayashi's Ankunft auf Okinawa dort eingeführt wurde. Nachdem er sich ein Jahr bei dem ehrwürdigen Nakaima erwiesen hat, war Hayashi das erste Nicht-Familienmitglied, dem es erlaubt war den stil zu untersuchen. Vieles aus der Ryuei-Ryu Theorie ließ Hayashi in sein eigenes System einfließen.

Nach der Rückkehr nach Japan setzte Hayashi seine Studie unter KUNIBA Kosei fort. Von Kuniba hat Hayashi den Großteil des Shito-Ryu Lehrplans gelernt, daher waren es die Shito-ryu Versionen der Naha Kata, welche Hayashi gelehrt wurden, und die er noch immer lehrt. Hayashi war Kuniba's oberster Schüler (Senpai), und auf seinem Sterbebett bat Kuniba Hayashi, seinen Verband weiterzuführen, bis sein kleiner Sohn Shogo, die Reife erreicht, um die Führung des Verbandes selbst zu übernehmen. Dem Wunsch seines Sensei's folgend wurde Hayashi zum Präsidenten des Seishin-Kai bis 1970. Zu diesem Zeitpunkt übergab Hayashi die Führerschaft des Stils an den rechtmässigen Erben, Kuniba Shogo und gründete seinen eigenen Stil namens Hayashi-Ha Shito-Ryu .

Seine großen Erfahrungen und Fähigkeiten haben ihn soweit gebracht, daß er mehr als 10 Jahre Vorsitzender der Kampfrichterkommission der W.U.K.O. war. Seine Schule bringt weltweit außergewöhnliche Meister und Lehrer mit größtem Können hervor, die die Ausbreitung seines Stiles weltweit bewirken. Erfolgreichste Schüler von Soke Hayashi waren u.a. Kamino Mari (4. Dan, mehrfache JKF Worldcup-Champion), Hanshi Seinosuke MITSUYA (Kyoshi) und viele bekannte Weltkampfrichter.

Soke HAYASHI verstarb im Alter von 80 Jahren im September 2004.

Ein Auszug über Soke Hayashi aus dem legendären Buch von Donn F. Draeger:

One of the most brilliant exponents of karate-do on the modern Japanese scene is Hayashi Teruo, founder of a style called Kenshin Ryu. Hayashi is a disciple of Kokuba Kasei, Mabuni's apt and vigorous exponent of the Shito Ryu. Hayashi also studied under the supervision of Nagamine Shojin of the Shorin Ryu, and Higa Seko of the Okinawa Goju Ryu. A thorough expert technician of Shito Ryu karate-do in his own right, Hayashi nevertheless decries the lack of combative realism in modern karate-do. The overemphasis on the use of empty-hand techniques is, for Hayashi, a serious mistake that keeps karate-do from being fully a form of combat.
Fascinated by the primitve weapons of Okinawa, Hayashi was led to study with Okinawan te master Nakaima Kenko of the Ryuei Ryu. Under Nakaima's expert guidance Hayashi mastered the use of the bo (six-foot hardwood staff), sai (double-forked iron truncheon), nunchaku (wooden flail), kama (sickle), and tui-fa (wooden handle).
...
Hayashi's intensive study of primitive Okinawan weapons has had a profound effect on karate-do. Ironically, Hayashi has been responsible for a renewal of the interest on Okinawa itself in what was a dying art just a few years ago. This in turn reestablishes the fact that weapons are an essential part of Okinawan karate systems. In Japan, Hayashi's efforts to popularize the use of Okinawan weapons in karate-do have caused various sects that were once devoted entirely to the study of empty-hand techniques to begin a study of such weapons. One innovation in the study of weapons that Hayashi has made is proving to be popular: the conducting of kumite, or sparring, with weapons. This new feature of Japanese karate-do will help to bring a feeling of true fighting into what has been primarily a sport.
(Draeger, Donn F.: Modern Bujutsu & Budo. The martial arts and ways of Japan. Weatherhill Inc., New York, 1974)

Einer der großartigsten Vertreter des Karate-do in der modernen japanischen Szene ist Hayashi Teruo, der Gründer eines Stils der Kenshin Ryu genannt wird. Hayashi ist ein Schüler von Kokuba Kasei, Mabuni's bestem und stärksten Vertreter des Shito-Ryu. Hayashi lernte auch unter der Leitung von Nagamine Shojin vom Shorin Ryu, und Higa Seko vom Okinawa Goju Ryu. Selbst ein technisch perfekter Experte des Shito-Ryu Karate-Do, prangerte Hayashi nichtsdestotrotz den Mangel an kämpferischem Realismus im modernen Karate-Do an. Die überbetonung des Gebrauchs der Techniken der leeren Hand ist für Hayashi ein schwerwiegender Fehler, der das Karate-Do zu keiner vollständigen, abgeschlossenen Kampfform macht.
Fasziniert von den primitiven okinawanischen Waffen führte Hayashi dazu, mit Okinawa Te Meister Nakaima Kenko vom Ryuei Ryu zu studieren. Under der glänzenden Führung von Nakaima meisterte Hayashi den Gebrauch des Bo (sechs Fuß langer Stock), der Sai (eiserner Dreizack), der Nunchaku (Dreschflegel), der Kama (Sichel) und der Tonfa (Griff der Schrotmühle).

...
Hayashi's intensive Studie der primitiven okinawanischen Waffen hatte einen tiefgreifenden Effekt auf das Karate-Do. Paradoxerweise war Hayashi verantwortlich für ein neuerliches Interesse an Okinawa an und für sich, welches noch ein paar Jahre zuvor eine sterbende Kunst war. Dies wiederum erneuerte die Tatsache, dass Waffen essentieller Teil des okinawanischen Karatesystems sind. In Japan hatten Hayashi's Bemühungen den Gebrauch der okinawanischen Waffen populär zu machen zur Folge, dass einige Gemeinschaften, die sich einst nur dem Studium der Techniken der leeren Hand gewidmet hatten, nun anfingen solche Waffen zu studieren. Eine Neuerung in den Studien der Waffen die Hayashi machte erwies sich als populär: die Ausführung des Kumite, oder der Trainingskampf mit Waffen. Dieser neue Charakterzug des japanischen Karate-Do wird helfen, ein neues gefühl von echtem Kampf in eine ursprüngliche Sportbastion zu bringen.

Soke Seinosuke MITSUYA

9. Dan

Chief-Master Mitsuya-Kai International

Soke Seinosuke MITSUYA wurde am 04. Oktober 1946 in Osaka (Japan) geboren. Im Alter von 14 Jahren begann er mit dem Studium der Kampfkünste (Karate und Kobudo) unter der Leitung von Meister Teruo HAYASHI (1924 - 2004). Auf der Universität "Kansai Gaikokugo Daigako" in Osaka graduierte er in Soke Seinosuke Mitsuya ausländischen Sprachen und Literatur. Während seines Studiums war er Kapitän der Karateschule seiner Universität und betreute als Koordinator alle anderen Karateschulen der Universitäten Osakas. Gleichzeitig arbeitete er mit seinem Lehrer Teruo Hayashi zusammen und assistierte ihm im Karate- und Kobudo-Unterricht in seinem Zentral-Dojo (Honbu-Dojo). Von dort aus bereitete er die weltweite Verbreitung des Hayashi-Ha vor. Soke Seinosuke Mitsuya Es ist ein großer Erfolg in Japan Kapitän eines Kampfsportclubs einer Universität zu werden. Soke Mitsuya wurde der Kapitän seines Universitätsclubs und er managte und koordinierte einige andere Universitätsclubs in der Osaka Region.

Die letzten Jahre der 1960er und die anfänglichen 1970er Jahre waren sehr schwere Zeiten für die japanische Gesellschaft, aber Soke Mitsuya zeigte weiterhin sein Talent und sein Engagement als großer Anführer und Kampfkünstler. Er erhielt viele Spezialstunden von Meister Hayashi, um seine Fähigkeiten zu perfektionieren. Außerdem wurde er darauf vorbereitet, das Original Hayashi-ha Karate-do und Kobu-do überall in der Welt zu verbreiten.

Soke Mitsuya wurde der beste direkte Schüler von Soke Hayashi aller Zeiten. Er hat Soke Hayashi immer auf internationaler Ebene unterstützt, und wurde der erste offizielle Ausbilder des Japan Karate-do "Hayashi-ha Shito-Ryu Kai" (gegründet 1971) und Kobudo "Kenshin-Ryu" außerhalb Japans. Diese einzigartige Aufgabe machte ihn zum Chefvertreter dieser beiden Stile und er präsentierte sein Können in der ganzen Welt. Diese Aufgabe war ausschlaggebend für den großen Erfolg und die Ausbreitung der traditionellen japanischen Kampfkünste, die bis dato gänzlich unbekannt waren.

1972 ging er als nach Seattle (im Staat Washington, USA) und wurde dort technischer Leiter der Staaten Washington und Oregon und leitete dort fünf Dojo. 1973 ging er nach Europa und bereiste Schweden, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, England, Schweiz, Finnland, Griechenland, Ungarn und Belgien. Später dann die Elfenbeinküste, Venezuela, Botswana und Indien.

Soke Seinosuke Mitsuya

Soke Seinosuke MITSUYA hat heute den 9. Dan inne und ihm wurde der Titel Hanshi von Soke Teruo Hayashi gegeben. Er ist heute der höchste Repräsentant und Chefinstruktor des Hayashi-Ha-Shitoryu weltweit.

Soke Mitsuya hat seine überaus hohe Qualität, seine raffinierten und effektiven Techniken bei vielen Gelegenheiten in den letzten 40 Jahren überall auf der Welt zeigen können, sei es auf Lehrgängen, Versammlungen und Vorführungen. Heute führt Soke Mitsuya sein Werk weiter mit immer wieder neuem Geist durch seine Organisation "MITSUYA-KAI International". Er selbst gibt sich seinem Unterricht und seinem Stil mit voller Kraft hin und versucht ihn auf der ganzen Welt zu verbreiten.

Kyoshi Girolamo (Mimmo) Vermiglio

7. Dan Karate, 5. Dan Kobu-Do

Chief-Representative Mitsuya-Kai Germany

Bei Mimmo begann ich 1987 mit dem Karatetraining. Aufgrund einer Anzeige, die er in der örtlichen Presse geschaltet hatte, entschied sich unsere Clique mit Karate zu beginnen. So verbrachten wir zwei Abende in der Woche in der kleinen Halle in Ludwigsburg und hatten jede Menge Spaß, vergossen aber auch gleichzeitig literweise Schweiß. Mimmo war mir gleich aufgrund seiner freundlichen und auch ehrlichen Art sympatisch. Er ist ein harter Trainer, aber auch gerecht. Er deckt gnadenlos jeden kleinsten Fehler auf, versucht aber gleichzeitig Wege aufzuzeigen, diesen Fehler auszumerzen. Sein Karatetraining hat mich geprägt und ich habe ihm fast alles zu verdanken.

Kyo-shi Girolamo Vermiglio wurde am 29. September 1958 bei Palermo auf Sizilien (Italien) geboren. Er begann mit Karate im Alter von 14 Jahren, kam aber erst drei Jahre später zum Hayashi-Ha-Shitoryu. Unter der Leitung von Shihan Seinosuke MITSUYA Sensei Girolamo Vermiglio seinem Sensei, begann er schon in Italien zu unterrichten. Als er 1979 nach Deutschland kam, wurde er beauftragt, das Hayashi-Ha-Shitoryu hier zu verbreiten. In Ludwigsburg (Baden-Württemberg) gründete er den ersten Verein. Anfang der achziger Jahre begann er bei Sensei Albrecht Pflüger Shotokan Karate zu trainieren, und legte in diesem Stil bei Bundestrainer Günther Mohr den 3. Dan ab.

Girolamo Vermiglio ist offizieller Repräsentant des Hayashi-Ha-Shitoryu, Vertreter des Hayashi-Ha-Shitoryu Weltverbandes in Deutschland, er ist heute Präsident des KHSD e.V., Assistent von Shihan Seinosuke MITSUYA auf internationaler Ebene, war lange Jahre Stilrichtungreferent Shitoryu im Deutschen Karateverband (DKV) und KVBW, Mitglied der Bundesprüferkommision, Bundesprüfer A-Lizenz und Landeskampfrichter KVBW A-Lizenz für Kata und Kumite. Kyoshi Girolamo Vermiglio

Sensei Mimmo ist ebenfalls Dojoleiter des Hayashi-Ha-Honbu Dojo Deutschland im TSV Ludwigsburg.


Dank seiner intensiven Arbeit wurde das Hayashi-Ha-Shitoryu 1983 vom Karateverband Baden Württemberg (KVBW) und 1993 vom Deutschen Karateverband (DKV) anerkannt.

Soke Hayashi Teruo hat im Oktober 2000 an Sensei Mimmo in Anwesenheit von Shihan Mitsuya die Urkunde zum 6. Dan übergeben und ihm gleichzeitig den Titel "Renshi" (Oktober 2000) verliehen.

Bild rechts: im September 2017 bekommt Sensei Mimmo anläßlich des jährlichen "MITSUYA-KAI SUMMIT" in Palermo, Sizilien, den Titel "Kyoshi" verliehen.


Unser Stil

Karate-Do - Kampfkunst mit Tradition

Karate-Do ist eine waffenlose Kampfkunst, die ihren Ursprung auf der heute zu Japan gehörenden Insel Okinawa hat. Aus reinen Kampftechniken entwickelte sich Karate-Do durch den Einfluss der Samurai zu einer Kampfkunst, in der auch moralische Aspekte und die Shuto Uke Entwicklung der Persönlichkeit eine große Rolle spielen. In den meisten Dojos (Vereinen und Schulen) in Deutschland wird Karate heute nur noch als Sport unterrichtet.

Wir können mit Stolz behaupten, dass wir nach wie vor in der Tradition unseres Stilgründers Soke Teruo Hayashi und dessen wohl renommiertesten und bekanntesten Schüler Shihan Seinosuke Mitsuya, 8. Dan (Hanshi) Karate unterrichten.

Karate-Do als Selbstverteidigung

Immer mehr Menschen sehen in dieser Art der Selbstverteidigung eine gute Möglichkeit, Gewalt in unserer Gesellschaft begegnen zu können. Die erlernten, am Partner geübten Techniken stärken das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die eigene Angst überwinden und selbstbewusst in bedrohlichen Situationen reagieren zu können, sind oft von entscheidendem psychischen Vorteil. Die körperliche Auseinandersetzung kann so durchaus vermieden werden.

Karate-Do als Breitensport

Nicht nur der Wunsch, Selbstverteidigung zu erlernen, führt Menschen aller Altersstufen ins Dojo (= Trainingsraum). Für viele ist es besonders die Vielfältigkeit dieser Kampfkunst, die den idealen Ausgleich zu Schule, Beruf und Alltagsstress bietet.
Der Anfänger beginnt mit einfachen Grundtechniken und Grundstellungen. Zahllose Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade bauen sich darauf auf. Konzentrationsfähigkeit und Koordinationsvermögen werden auch mit zunehmenden Können ständig neu gefordert. In Partnerübungen kann Gyaku Zuki selbst der Anfänger die richtige Ausführung einer Technik überprüfen. Jede Technik wird kurz vor dem Körper des Partners gestoppt. Ein neues Körperbewusstsein für Distanz, Genauigkeit, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Spannung und Entspannung wird entwickelt. Der verantwortungsvolle Umgang miteinander, Rücksichtnahme und Disziplin sind traditionelle ethische Inhalte des Karatesports.

Karate-Do als Wettkampfsport

Der Leistungssportler findet den sportlichen Vergleich im Wettkampf. Im "Kumite", der Kampfdisziplin, ist es Ziel, den Gegner mit überzeugenden Angriffs- und Kontertechniken auszupunkten. Auch hier wird auf die Trefferwirkung verzichtet. Ein gutes Augenmaß und Zeitgefühl zeichnen neben taktischem Können den guten Kämpfer aus. Die "Kata", der Formenlauf, wird nach Kriterien wie Rhythmus, Ausstrahlung und Brillanz der Technik des Vortragenden bewertet.

In seiner Entwicklungsgeschichte war Karate immer eng mit meditativen Aspekten verknüpft. Die Fähigkeit, sich innerlich zu sammeln und sich gedanklich auf das Wesentliche konzentrieren zu können, ist auch heute noch ein wichtiger Lerninhalt. Die durch verschiedene Meditationstechniken erreichte Stärkung von Körper und Geist wirkt sich im Karate und Alltagsleben positiv aus.

Karate-Do für Jung und Alt

In hohem Maße wird eine körperliche und geistige "Rundum-Fitneß" gefördert, die den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten der Karateka gerecht wird. Als lebensbegleitende Sportart ist Karate für Jung und Alt attraktiv. Denn Karate kann sehr individuell geübt werden.
Kinder und Jugendliche finden in Karate einen facettenreichen Sport, der neben den Trainingseinheiten zusammen mit Gleichaltrigen auch die Möglichkeit des sportlichen Vergleichs bietet, sei es in Kumite oder Kata, Einzel und in der Mannschaft. Das Erlernen von Karate fördert Fitneß, Körperbeherrschung und Konzentration. Die Ausbildung und Verbesserung wichtiger und nützlicher Shiko Dachi körperlicher Eigenschaften wir gefördert: bessere Reaktion und Schnelligkeit; Gleichgewicht, Schnellkraft, Standfestigkeit und Gelenkigkeit werden geschult. Die Beweglichkeit, das Distanzgefühl, ein besserer und gesünderer Bewegungsrhythmus, eine bessere Körperhaltung, eine verbesserte Durchblutung, sowie verbesserte Herz-Kreislauf und Lungenfunktion können sich verbessern. So finden auch Erwachsene hier Möglichkeiten zur Entfaltung. Zudem sind die Facetten vielfältig: Selbstverteidigung, Gymnastik, Shiatsu, Meditation und andere gesundheitsfördernde Inhalte und auch das soziale Miteinander im Unterricht wie auf Lehrgängen bieten jedem Karateka etwas. Und dazu sind keine hohen Fußtritte und Spagat notwendig.
Die Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen steigen, es entsteht mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit und somit wächst das allgemeine Wohlbefinden. Der Alltagsstress kann abgebaut werden, es entsteht mehr Gelassenheit, Toleranz und Rücksichtnahme.
Last but not least kann man zudem noch ein besseres Verständnis von Geschichte, Philosophie und der Kultur und Tradition Asiens gewinnen.

Unser Karatestil: Hayashi-Ha Karate-Do

Das Hayashi-Ha Karate-Do wurde von Soke (Stilgründer) Teruo Hayashi gegründet. Er war bis zu seinem Tode im September 2004 einer der bekanntesten und geachtesten Karatemeister der Welt. Nun führt nun sein wohl bekanntester Schüler Hanshi Seinosuke Mitsuya, 9. Dan unseren Stil im Sinne seines Meisters weiter.
Chef-Instruktor in Deutschland ist Ren-shi Girolamo Vermiglio, 7. Dan.

Kobudo - Waffenkunst

Kobudo ist der Oberbegriff für alle japanische Waffenkünste. Auf Okinawa entwickelten sich eine Vielzahl an Kampfkünsten die entweder Arbeitsgeräte als Waffen einsetzten oder waffenlos praktiziert wurden (Oberbegriff: Kobujutsu), da den Okinawanern lange Zeit generell das Tragen von Waffen verboten war. Als Beispiele hierfür sind nebem dem Bo (Langstock) Tonfa (Griffe der Schrotmühle), Kama (kleine Sichel) oder Nunchako (Dreschflegel) zu nennen. Die widerspenstigen Okinawaner versuchten sich so gegen die anhaltenden Repressionen der (japanischen) Obrigkeit zur Wehr zu setzen.
Der Stock selbst ist eine der ältesten Waffen der Menschheit. Er wurde seit Urzeiten zu kämpferischen Auseinandersetzungen oder zur Jagd benutzt, sei es als Keule oder Knüppel.

Wollte in Japan ein Schüler in die Kampfkünste eingewiesen werden, musste er erst den Umgang mit dem Bo üben, bevor ihm gelehrt wurde andere Waffen (z.B. Schwert) zu beherrschen, denn das Erlernen der Stocktechniken erleichterte den Einstieg in andere Waffenformen.
Trotzdem war der Ansehen des Bo unter den Kriegern im alten Japan nicht so gut, denn die Stockkunst konnte sehr schnell erlernt werden Bojutsu und die Herstellung des Bo war relativ einfach. Ebenfalls war der Stock nicht sofort als Waffe erkennbar, und er war unter allen Teilen der Bevölkerung verbreitet. Das Tragen von Waffen war im Japan der früheren Tag nur den Samurai, also der Adelskaste erlaubt. Deshalb benutzten einfache Bürger wie Bauern oder Kaufleute den Bo, z.B. als Wanderstab. Somit konnten sie Angriffe von Räubern oder Samurai versuchen abzuwehren.

Trainiert wird mit einem ca. 180 cm langen Stock, der idealerweise einen Durchmesser von 3 cm besitzt. Weitere Größen des Stockes sind Tanbo (25 cm), Hanbo (92 - 100 cm) und Jo (130 cm).
Gegenüber anderen Waffen hat der Stock den Vorteil, dass jedes Teil des Bo für Angriff und Abwehr in jeglicher Distanz verwendet werden kann. Somit mutet es an, als wäre der Stock eine einfach zu erlernende Kunst. Das Kobudo erfordert aber vom Übenden ein hohes Maß an Konzentration und Selbstkontrolle. Jeder Fehler im Üben mit dem Partner kann zu zum Teil schweren Verletzungen führen.
Eine Trainingseinheit kann folgende Inhalte haben: Wirbeltechniken, Grundschule (Erlernen der Griffe, Schritte Schläge), Kata (festgelegte Schritt- und Schlagabfolgen), Partnerübungen und Kampf. Je weiter fortgeschritten der übende ist, desto weiter kommt er auf der Trainingsinhalteliste.
Durch die Ausnutzung der Masse und des Drehimpulses ist der Bo besonders effektiv in der langen Distanz einsetzbar. Viele der erlernten Techniken lassen sich genauso gut mit Alltagsgegenständen (Gürtel, Handtasche, Schirm) ausführen. Der Selbstverteidigungswert des Bo ist daher nicht zu unterschätzen.

Unser Stil, das Kenshinryu Kai wurde von Soke Teruo HAYASHI (1924 - 2004) gegründet.
Kobu-Do ist Bestandteil unsers Trainingsalltags und wir üben schwerpunktmäßig Bo und Tonfa.
Chef-Instruktor in Deutschland ist Ren-shi Girolamo Vermiglio, 7. Dan Karate-Do, 5. Dan Kobudo.

Kata

Kata bezeichnet die stilisierte Form eines Kampfes gegen einen oder mehrere reale oder imaginäre Gegner, bei der Verteidigung, Angriffe und Gegenangriffe in festgelegter Abfolge und Ausführungsart geübt werden. Das Training der Kata zwingt die übenden, die immer gleiche Situation ohne Abweichung zu wiederholen. So werden bestimmte Grundprinzipien der Kampfkunst über einen langfristigen Prozess verinnerlicht. Kata dienen daher dem Zweck, die Essenz eines Stils zu konservieren und von einer Generation zur nächsten weiterzugeben, auch wenn andere übungsformen von den Generationen verändert und an neue Anforderungen angepasst werden.

Da Soke Hayashi die Kata für das Kernstück des Karate-Do hielt und daher größten Wert auf das üben von Kata legte, ist diese einer der Hauptbestandteile unseres Trainings.

Shihan Mitsuya erklärt in seinem Buch "Karate-Do Kata, Hayashi-Ha Shito-Ryu" (ISBN 2-84445-169-1) sehr ausführlich das Wesen und die Techniken der Kata Heian-Shodan, Heian-Nidan, Heian-Sandan, Heian-Yondan, Heian-Godan, Jitte, Bassai-Dai, Seienchin, Lo-Hai und Nipaipo. Das Buch ist in vier Sprachen verfasst (französich, englisch, deutsch und italienisch) und für jeden Karateka sehr zu empfehlen, denn für jede ausgeführte Technik ist mindestens eine Abbildung vorhanden. Dennoch ersetzt dieses Buch keinesfalls das Training bei einem Sensei, da die Erläuterung gewisser Feinheiten, des Bunkai (Anwendungen der einzelnen Kata-Techniken), der übergänge zwischen den Bewegungen, usw. unbedingt von einem erfahrenen Meister erfolgen muss.

Je nach Reifegrad und technischem Können erlernen wir stufenweise mehr und mehr Kata.

Die wichtigsten von uns praktizierten Kata sind folgende:

Karate:
  • Kihon Kata Ichi
  • Ten-No-Kata
  • Chi-No-Kata
  • Heian Shodan
  • Heian Nidan
  • Heian Sandan
  • Heian Yondan
  • Heian Godan
  • Jion
  • Jitte
  • Jiin
  • Bassai-Dai
  • Heiku
  • Kosokun-Dai
  • Seienchin
  • Lo-Hai (Rohai)
  • Nipaipo
  • Niseishi
  • Seipai
  • Unshu
  • Saifa
  • Sanchin
  • A-Nan
  • Suparimpei
  • Kururunfa
  • Goju-Shiho
Kobudo:
  • Shodan-No-Bo
  • Nidan-No-Bo
  • Sandan-No-Bo
  • Shushi-No-Bo
  • Kobu-No-Bo
  • Katen-No-Bo

Karate-Do - Kampfkunst mit Tradition

Stammbaum

Shito-Ryu Karate in Freiburg


Soke Hayashi

Soke
Teruo HAYASHI
10. Dan
1924-2004



Soke Mitsuya

Soke
Seinosuke MITSUYA
9. Dan Karate-Do


Kyoshi Vermiglio

Kyoshi
Girolamo VERMIGLIO
7. Dan Karate-Do
5. Dan Kobudo



Christian Manz

Instructor
Christian MANZ
3. Dan Karate-Do
2. Dan Kobudo


Sonstiges


Bildergalerie

Sascha Keller 2016

Springcamp 2015

Palermo Mitsuya-Kai Summit 2014


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